Trendanalyse

 

Trends

Ein wichtiger Bereich meiner Arbeit ist die Trendforschung. Ich sammle wichtige Informationen aus verschiedenen Quellen. Ich nutze hierbei zunächst ohne Vorurteile auch verschiedene Hintergrundinformationen. Diese werden klassifiziert und bewertet, daraus erstelle ich dann Prognosen für unterschiedliche Bereiche.

Historische Entwicklungen können hierbei auch sehr hilfreich sein, da sich sehr häufig bei gleicher Ausgangslage die Dinge wieder ähnlich entwickeln.

Vorbild ist hierbei u.a. der bekannte amerikanische Trendforscher Gerald Celente. Da er schon seit den achtziger Jahren Prognosen abgibt, hat er auch eine eindrucksvolle Historie an Treffern aufzuweisen.

Die Asienkrise wurde von ihm vor ihrem Ausbrechen richtig vorhergesagt.

Der Zusammenbruch der Sowjetunion kam für viele Menschen sehr überraschend, nicht für Gerald Celente. Er hatte dieses vorausgesehen und wurde natürlich damals ausgelacht. So erging es damals allen, welche die Probleme der Sowjetunion richtig erkannt hatten.

Die amerikanische Immobilienkrise und die Folgen daraus wurden auch von Gerald Celente zu einer Zeit thematisiert, in der die meisten anderen „Experten“ noch von einem nie mehr endenden Boom der Preise ausgegangen sind.

Die Revolutionen im nahen Osten und die Tatsache, wie diese primär durch junge Menschen ausgelöst wurden, hat er früh erkannt. Er hatte damals diese Entwicklung zunächst aber insbesondere für Südeuropa erwartet, wo man noch nicht soweit ist.

Allerdings zeigen die jüngsten Entwicklungen in Spanien und natürlich ebenfalls schon länger in Griechenland, dass er auch hier wieder Recht behält.

 

Gerald Celente hat keinerlei übernatürliche Fähigkeiten, er versteht es aber sehr gut Hintergrundinformationen vorurteilsfrei zu bewerten und damit nachweislich hervorragend zutreffende Prognosen zu erstellen.

Während Gerald Celente mehr auf den amerikanischen Raum ausgerichtet ist, praktiziere ich diese Methode vornehmlich für Europa.

 

Es gibt ein paar Einschränkungen im Bereich der Trendanalyse, die an dieser Stelle klargestellt werden müssen. Ein Faktor kann leider nicht absolut genau bestimmt werden: die Zeit. Wir alle laufen immer wieder Gefahr, durch verschiedene Anzeichen zu glauben, dass etwas nun sehr bald eintreten muss. Natürlich möchten die Menschen auch immer gerne wissen, zu welchem Zeitpunkt etwas passiert? Leider ist genau dieses offensichtlich nicht exakt zu bestimmen.


Das ist im Übrigen nicht nur bei wirtschaftlichen Prognosen so, auch bei den meisten anderen Vorhersagen ist die Zeitkomponente meistens nicht klar zu definieren. Es ist selten möglich, Ereignisse auf Monate genau im Vorhinein zu fixieren. Das liegt häufig an Faktoren, die eine erwartete Entwicklung anstossen, deren „Auslöse-Level“ wir aber nicht kennen können. Ein gutes Beispiel hierfür ist ein Bankrun. Zu einem Zeitpunkt X ist dieser nicht mehr beherrschbar. Was nach X passiert, ist klar vorhersagbar, wann X eintritt, nicht.


Die Beharrungskräfte des Systems werden auch häufig unterschätzt. Da es für viele Menschen jetzt „um das Ganze geht“, insbesondere bei den sogenannten Eliten, versuchen diese auch mit allen noch zu Verfügung stehenden Mitteln, den Status Quo zu erhalten. Diese wissen bewusst oder auch nur innerlich ganz genau, dass es jetzt nicht mehr nur um ihre Posten oder Bezüge geht, sondern dass wahrscheinlich Leib und Leben gefährdet sein dürfte. Da strengt man sich schon ziemlich an...

Trotzdem kann die Zeitkomponente häufig auf wenige Jahre eingegrenzt werden.


Auch darf man nicht erwarten, dass Prognosen bis auf das letzte Detail eintreffen werden. Es gibt immer eine große Anzahl von Unbekannten, die Abläufe in Details verändern können. Wichtig ist es nur, dass jemand die übergeordneten Zusammenhänge richtig erkannt hat und daraus die passenden Schlüsse zieht.

Die sich daraus ergebenden Ergebnisse sind dann aber trotzdem für nicht eingeweihte Menschen mehr als erstaunlich und häufig sehr überraschend. Diese Prognosen sind unabdingbar für eine sinnvolle Vorbereitung, damit Sie nicht "von Ereignissen überrollt" und auf dem falschen Fuß erwischt werden.

2007 oder früher wurde jeder ausgelacht oder zumindest mitleidig angesehen, der vor einer Finanzkrise gewarnt hatte, Das ging damals und auch mir so. 99% der Menschen hätten sich damals nicht im Traum vorstellen können, allein was schon in den Jahren 2008 (Lehman, IKB, Hypo Real Estate), 2009 (schwerste Rezession auch hier in Deutschland, Pleiten und Rettungen: Quelle, Opel, etc.) und 2010 ff (ganze Länder innerhalb Europas gehen unter wie Island, Griechenland, Portugal, Irland, Spanien, ...) dann passiert ist.

Heute wissen die Menschen durch die Erfahrungen der letzten Jahre immerhin, dass offensichtlich das System doch nicht ganz so stabil ist, wie sie früher geglaubt hatten. Viele Menschen haben sich gedanklich jetzt aber wieder „eingerichtet“ und wollen erneut nichts hören.

Gerald Celente, Walter Eichelburg oder auch ich wurde damals häufig belächelt, wenn wir 2006 vor einer Krise gewarnt hatten und der eine oder andere von Ihnen dürfte diese Erfahrungen auch gemacht haben. Umso beeindruckender ist es, dann Aussagen aus jener Zeit zu lesen, die genau dieses vorhersagen. Details sind sicher anders verlaufen, aber grundsätzlich waren wir nicht wirklich überrascht.

Viele Menschen haben damals viel Geld verloren, mit den Prognosen der o.g. konnte man sogar gutes Geld durch die richtige Anlage verdienen. Es geht in den nächsten Jahren nun aber nicht mehr allein darum, die Ersparnisse zu retten, sondern um deutlich größere Dinge.

Wir stehen vor Änderungen und Umwälzungen, die sehr weitgehend sind. Vieles wird zunächst sehr negativ erscheinen, am Ende wird man diese Dinge aber eher positiv betrachten. Es ist aber sehr wichtig, vor der Masse der Menschen bestimmte Entwicklungen erkennen zu können. Nur so wird man sich rechtzeitig vorbereiten und passend reagieren können. Deshalb ist die Auseinandersetzung mit der näheren Zukunft auch so wichtig.

 

 

 


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